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✨Wie finde ich die richtige Kita für mein Kind? ✨
Liebe Eltern und Freunde der Großtagespflege LOLA,
für viele Familien steht gerade jetzt zu Beginn des Jahres eine große Entscheidung an:
Welche Kita ist die richtige für mein Kind?
In dieser Zeit öffnen viele Einrichtungen ihre Türen, laden zu Tagen der offenen Tür ein und geben Einblicke in ihre Räume, ihr Konzept und ihre Haltung.
Doch bei all den Angeboten, Eindrücken und Gesprächen bleibt eine Frage ganz zentral:
Fühlt sich dieser Ort für mein Kind – und für uns als Familie – richtig an?
Denn die Wahl einer Kita ist mehr als nur eine organisatorische Entscheidung.
Sie ist eine Herzensentscheidung.
Wir geben unser Kind in andere Hände –
und wünschen uns vor allem eines:
Dass es sich gesehen, sicher und geliebt fühlt.
Doch woran erkennt man, ob ein Ort wirklich gut für das eigene Kind ist?
1. Spürt mein Kind Geborgenheit?
Kinder brauchen keinen perfekten Raum –
sie brauchen sichere Beziehungen.
Menschen, die sie liebevoll begleiten, trösten, lachen lassen
und ihnen Halt geben.
Ein guter Kita-Ort fühlt sich warm an.
Nicht nur schön, sondern vertraut.
2. Werden Gefühle willkommen geheißen?
Kinder dürfen traurig sein.
Sie dürfen wütend sein.
Sie dürfen leise oder wild sein.
In einer bindungsorientierten Betreuung werden Gefühle nicht „weggemacht“,
sondern verstanden, gehalten und begleitet.
Denn jedes Gefühl erzählt eine Geschichte –
und verdient Raum.
3. Wird mein Kind wirklich gesehen?
Jedes Kind hat sein eigenes Tempo,
seine eigene Persönlichkeit,
seine eigene Magie.
Ein liebevoller Ort vergleicht nicht –
er versteht, ermutigt und stärkt.
Nicht das Kind muss sich anpassen.
Der Raum passt sich dem Kind an.
4. Wie fühlt sich die Verbindung zu den Bezugspersonen an?
Vertrauen spürt man.
In Blicken.
In Worten.
Im Umgang miteinander.
Eine gute Kita arbeitet mit den Eltern –
nicht an ihnen vorbei.
Offen, ehrlich, wertschätzend
und mit ganz viel Herz.
5. Passt die Haltung zu unserer Familie?
Eingewöhnung, Tagesstruktur, Nähe, Begleitung –
all das sollte sich stimmig anfühlen.
Denn nur wenn ihr euch sicher fühlt,
kann euer Kind loslassen.
Wir sind uns sicher:
Kinder brauchen keinen perfekten Ort.
Sie brauchen Menschen, die sie fühlen.
Mit ganz viel Liebe,
das Lola-Team 🤍
Tipps und Ratschläge für Eltern
Magische Momente einbauen
Nutzt kleine „magische“ Momente, wie ein spontanes Picknick im Wohnzimmer oder eine Schatzsuche im Garten. Solche unerwarteten Aktivitäten schaffen besondere Erinnerungen und bringen Freude in den Alltag.
Essen zum Erlebnis machen
Macht Mahlzeiten zu einem besonderen Erlebnis, indem ihr gemeinsam ein einfaches Rezept ausprobiert oder das Essen kreativ gestaltet. Kinder essen oft besser, wenn sie beim Kochen mithelfen können.
Gefühlskarten nutzen
Erstellt oder kauft Karten, die verschiedene Gefühle darstellen (z. B. glücklich, traurig, wütend). Nutzt diese Karten, um über Emotionen zu sprechen und euren Kindern zu helfen, ihre Gefühle besser zu verstehen und auszudrücken.
Sinnesfördernde Spiele
Fördert die Sinne eurer Kinder durch Spiele, die verschiedene Sinne ansprechen, wie z. B. Tasten mit verschiedenen Materialien, Hören von Geräuschen oder Riechen von Kräutern. Das stärkt ihre sensorische Wahrnehmung und macht gleichzeitig Spaß.
Versteckte Belohnungen
Versteckt kleine Belohnungen (wie Aufkleber oder kleine Spielsachen) an unerwarteten Orten, die eure Kinder finden müssen. Dies kann eine spannende Motivation sein, um Aufgaben zu erledigen oder einfach den Tag ein wenig aufregender zu gestalten.
Wohlfühlrituale einführen
Entwickelt kleine Wohlfühlrituale, wie ein entspannendes Bad mit Kerzen oder eine Gute-Nacht-Geschichte mit besonderen Kissen. Diese Rituale helfen, den Tag abzuschließen und schaffen eine entspannte Atmosphäre.
Selbstgemachte Bücher
Macht ein Buch mit Fotos von Familienmitgliedern, Freunden und besonderen Orten. Lest dieses Buch gemeinsam und sprecht über die Bilder. Das stärkt die Verbindung und hilft Kindern, sich sicherer und geborgener zu fühlen.
Geschichten über Mut und Herausforderungen
Lest Bücher oder erzählt Geschichten, die Mut machen und zeigen, wie Herausforderungen gemeistert werden. Das kann Kindern helfen, selbstbewusster zu werden und mit schwierigen Situationen besser umzugehen.
„Eltern-Zeit“ einplanen
Plant bewusst kleine Auszeiten für euch selbst ein. Auch kurze Pausen helfen, den Akku wieder aufzuladen und gelassener im Umgang mit den Kindern zu bleiben.
Lob für den Prozess, nicht nur für das Ergebnis
Wenn eure Kinder etwas Neues lernen oder eine Herausforderung meistern, lobt nicht nur das Endergebnis, sondern eher den Prozess und die Anstrengung, die sie investiert haben. Das fördert eine gesunde Einstellung zu Anstrengung und Lernen.
Wir hoffen, dass diese Geheimtipps euch dabei unterstützen, den Alltag mit euren Kleinkindern noch schöner und bereichernder zu gestalten. Viel Spaß beim Ausprobieren und Entdecken!